Veranstaltungen

Freundschaftliche Kontakte unter den verschiedenen Berufsgruppen zu pflegen, das Gespräch über aktuelle juristische Themen sowie der gemeinsame Blick über den juristischen Tellerrand und den aktuellen Tagesbedarf hinaus bestimmen das Wesen unserer Gesellschaft.

Eine regelmäßige, anspruchsvolle Vortragsreihe, zu der wir hochrangige Persönlichkeiten unterschiedlichster beruflicher und räumlicher Provenienz einladen, bildet den Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Zudem treffen wir uns jährlich zu einem gemeinsamen Abendessen - dem Jahresessen.

Darüber hinaus veranstaltet die Gesellschaft Hamburger Juristen in unregelmäßigen Abständen Fortbildungsseminare, den Besuch kultureller Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen.

Auf Herz und Niere - Medizinische Fragen der Organtransplantation und rechtliche Fragen der Organspende

Organtransplantationen gehören zu den größten Meisterleistungen der modernen Medizin. Ihre Anfänge erlebten Organtransplantationen in den späten 1960ern. In den fünfzig Jahren seither hat es massive Fortschritte gegeben. Über diese Fortschritte berichtet aus erster Hand der medizinische Vortrag.

Rechtliche Fragen um Organspenden genießen aktuell besondere Aufmerksamkeit. Das Recht beginnt, sich von der noch geltenden strikten Einwilligungslösung fortzubewegen. Ein Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums sieht eine doppelte Widerspruchslösung vor. Ein Gruppenvorschlag aus dem Bundestag plädiert dagegen für eine sogenannte Erklärungslösung. Der rechtliche Vortrag beleuchtet diese Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung ethischer und philosophischer Grundlagen.

Die Gesellschaft Hamburger Juristen freut sich sehr, dass zu dem Thema "Auf Herz und Niere - Medizinische Fragen der Organtransplantation und rechtliche Fragen der Organspende"

  • Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie und stellvertretender Leiter der Herzzentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,
  • Prof. Dr. Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg und seit 2012 Mitglied des deutschen Ethikrats und
  • Prof. Dr. Peter Mankowski, Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Hamburg

am Montag, den 11. Februar 2019, um 18 Uhr referieren werden.

Zu diesem Vortrag laden wir Mitglieder und Gäste sehr herzlich in den Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts ein - ebenso zum anschließenden üblichen Umtrunk. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zerrissenes Land: Was können Journalisten - und Juristen - gegen die Spaltung tun

Der Journalismus und unser Blick auf ihn haben sich in den letzten Jahren verändert. Das Bedürfnis und der Bedarf nach gut recherchierten Informationen dürften zugleich dringlicher als zuvor sein.

Aus diesem Grund freut sich die Gesellschaft Hamburger Juristen darauf, mit Giovanni di Lorenzo, dem Chefredakteur der ZEIT, eine Diskussion zum Thema "Zerrissenes Land: Was können Journalisten - und Juristen - gegen die Spaltung tun" führen zu können.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, um 18 Uhr im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Eine halbe Stunde vor der Veranstaltung - um 17:30 Uhr - findet die jährliche Mitgliederversammlung statt. Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte der schriftlichen Einladung (PDF).

Der europäische Gerichtsverbund als dynamischer Menschenrechtsverbund

Der Schutz der Menschenrechte obliegt heute nicht mehr allein den nationalen Verfassungsgerichten, sondern auch dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Europäischen Gerichtshof. Das Bundesverfassungsgericht steht daher in einem ständigen Dialog mit den anderen Verfassungsgerichten. Aber wie sieht dieser Dialog aus? Wieviel Gleichklang oder Pluralität soll es geben?

Die Gesellschaft Hamburger Juristen e.V. freut sich, dass der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Voßkuhle im Rahmen einer Vortragsveranstaltung zum Thema "Der europäische Gerichtsverbund als dynamischer Menschenrechtsverbund" auf diese Fragen eingehen wird.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 27. September 2018, um 18 Uhr im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts statt.