Dass die exzessive Nutzung von social media einen negativen Einfluss haben kann, dürfte inzwischen unstreitig sein. Kinder und Jugendliche erscheinen hier besonders schutzbedürftig. Politik und Gesellschaft diskutieren daher, ob ein social media Verbot für sie eingeführt werden soll, und zwar nicht nur in Bezug auf die Zeit in der Schule, sondern ein generelles Verbot. Australien hat hier eine Vorreiterstellung eingenommen. In Zusammenhang mit den Überlegungen zu einem Verbot stellen sich nicht nur Fragen der Umsetzbarkeit und Wirksamkeit, sondern auch rechtliche Probleme.
Wir freuen uns sehr, dass zu dem Thema, "Social media Verbot für Kinder und Jugendliche - Der Schlüssel zum Glück für gestresste Eltern oder der Weg in eine unzulässige
Überwachung von Kindern und Jugendlichen" Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut am Mittwoch, den 26. August 2026, 18:00 Uhr, im Plenarsaal des Hans. OLG Hamburg, Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg, referieren wird.
Dr. Dreyer analysiert Herausforderungen, denen sich rechtliche Steuerung angesichts neuer Technologien, Angebotsstrukturen und Nutzungspraktiken gegenübersieht. Er ist ein Experte für rechtliche Fragestellungen im Schnittbereich von Jugendschutz und Datenschutz.
Natürlich besteht Gelegenheit zu Fragen und eigenen Beiträgen im Rahmen der Diskussion, die anschließend bei einem Glas Wein fortgeführt werden kann.