Satzung

Die für Juristen erfrischend kurze Satzung der GHJ lautet:

§ 1

  1. Der Verein führt in Wiederaufnahme der Bestrebungen des am 14. August 1846 gegründeten "Vereins Hamburger Juristen", welche die "Gesellschaft Hamburger Juristen" bis 1934 in zeitgemäß veränderter Gestalt fortgesetzt hat, den Namen "Gesellschaft Hamburger Juristen" und hat seinen Sitz in Hamburg.
  2. Als Aufgabe hat er sich gesetzt, in Hamburg die Erkenntnisse und Erfahrungen der einzelnen Gruppen des hamburgischen Rechtslebens der Gesamtheit der hamburgischen Juristen fruchtbar zu machen, ihnen durch Vorträge fachliche Anregung zu geben und, soweit es die Zeitumstände ermöglichen, eine persönliche Fühlungnahme herbeizuführen.
  3. Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister einzutragen.

§ 2

  1. Mitglied des Vereins kann jeder in Hamburg ansässige Jurist werden, der die erste juristische Prüfung bestanden hat oder den Grad eines Doktors der Rechte besitzt. In besonderen Fällen können auch Juristen, die nicht in Hamburg ansässig sind, aber eine dieser Voraussetzungen erfüllen, aufgenommen werden.
  2. Über die Aufnahme beschließt ein Aufnahmeausschuss, dessen Zusammensetzung der Vorstand bestimmt.
  3. Der Austritt aus dem Verein kann nur auf das Ende des laufenden Kalenderjahres erklärt werden und hat durch schriftliche Anzeige an den Vorstand zu erfolgen.
  4. Aus wichtigem Grund kann der Vorstand ein Mitglied ausschließen.
  5. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich vom Vorstand festgesetzt. Er beträgt vorläufig € 25,00. Der Vorstand kann in besonderen Fällen den Beitrag ermäßigen oder von der Einziehung eines Beitrages absehen.

§ 3

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und weiteren zwei bis sieben Vereinsmitgliedern, die alljährlich von der Mitgliederversammlung gewählt werden; der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.
  2. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Schriftführer und einen Kassenverwalter.
  3. Vorstand im Sinne des Gesetzes sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende; jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
  4. Der Vorstand ist befugt, sich selbst bis auf die zulässige Höchstzahl seiner Mitglieder zu ergänzen.

§ 4

  1. Die Mitgliederversammlung wird jährlich zur Entgegennahme der vom Kassenverwalter vorzulegenden Abrechnung über das abgelaufene Jahr und zur Wahl des Vorstandes berufen.
  2. Eine Mitgliederversammlung ist ferner zu berufen:
    a) wenn der Vorstand es für erforderlich erachtet oder
    b) wenn es von mindestens 25 Mitgliedern unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand beantragt wird.
  3. Die Berufung erfolgt schriftlich durch den Schriftführer des Vereins. In der Berufung ist die Tagesordnung anzugeben.
  4. Über die gefassten Beschlüsse ist von dem Schriftführer oder von einem vom Vorsitzendes des Vorstandes mit der Vertretung des Schriftführers betrauten Mitglied ein Protokoll aufzunehmen und zu unterzeichnen.